Alljährlich sterben zig tausende von Flüchtlingen im Mittelmeer bei dem
Versuch, die „Festung Europa“ zu erreichen. Zahlreiche aktuelle
Dokumentationen belegen zudem, dass Flüchtlinge in EU-Staaten, darunter
Italien, Spanien, Griechenland, anhaltend extremen Misshandlungen
ausgesetzt sind, die eklatante Verstöße gegen die Europäische
Menschenrechtskonvention und die Genfer Flüchtlingskonvention
darstellen. Mit medico international und Pro Asyl wissen sich die
Mainzer Bündnismitglieder einig in der Kritik an der gegen
Menschenrechte verstoßenden europäischen Grenzschutzagentur FRONTEX.
Hierüber näher zu informieren und an das Verantwortungsbewusstsein der
Mainzer EU-Bürgerinnen und Bürger zu appellieren, viele Stimmen laut
werden zu lassen gegen das Sterben an den EU-Außengrenzen, hat sich das
Bündnis zum Ziel gesetzt. Es lädt daher ein zur Teilnahme am

Aktionstag „Gegen das Sterben an den EU-Außengrenzen“
Freitag, 20. Juni 2008 14 – 18 Uhr Neubrunnenplatz Mainz

Am Aktionstag erwarten Sie diverse Informationsstände, musikalische
Vorführungen sowie Aktionen, mit denen auf Menschenrechtsverletzungen
gegenüber Flüchtlingen in Europa hingewiesen wird. Für Fotos eignet sich
besonders die Zeit unmittelbar nach dem Pressetermin.

Folgende Gruppen werden sich am Aktionstag aktiv beteiligen:
Flüchtlingsrat Mainz, Solidarität mit Flüchtlingen Mainz e.V., Attac Mainz,
Amnesty International Mainz, Heinrich-Böll-Stiftung Rheinland-Pfalz,
Bündnis 90/Die Grünen Mainz, Medinetz Mainz, Die Linke Mainz, Grüne
Jugend Mainz, Linkswärts e.V., Antifa Nierstein, Afrika-Forum, Netzwerk
für Demokratie und Courage (NDC)