Noch nie waren in Deutschland so viele Drogen verboten wie heute. Trotz Milliardenausgaben für die Strafverfolgung ist die Drogenkonsumrate auf dem höchsten Stand, der je gemessen wurde. Manch eineR fragt sich inzwischen, wohin eine solch repressive Drogenpolitik führt.

Eine Legalisierung behebt viele Probleme. Zum Beispiel würde eine kontrollierte Abgabe von Drogen in Drogenfachgeschäften einen sauberen und damit weniger gesundheitsgefährdenden Stoff zur Folge haben. KonsumentInnen heute illegaler Drogen müssten nicht mehr mit schweren Strafen und damit Eingriffen in ihr Recht auf Selbstbestimmung rechnen, das das Grundgesetz nach ständiger Rechtsprechung doch eigentlich garantieren soll. Nur allzu oft wird das Recht auf Rausch hiervon durch den Staat verletzt.

Die Rechtslage ist unglaublich undurchsichtig. So ist unklar ob nun der Besitz von 4, 5, oder 6 Gramm Marihuana zum Eigengebrauch in Rheinland-Pfalz toleriert wird oder nicht. Das Wissen um die Rechtslage ist wie Stille Post. Niemand weiß was stimmt und es sind viele falsche Behauptungen im Umlauf. Das führt dann dementsprechend zu unangenehmen Konfrontationen.

Antworten auf die Fragen, was erlaubt oder verboten ist, wie sinnvoll und mit welchen Einschränkungen eine Legalisierung verbunden sein sollte sowie Lösungsansätze für die derzeitigen Probleme in der Drogenpolitik und natürlich alle Infos rund um das spannende Modell eines Drogenfachgeschäfts gibt es bei uns.

Wir werden in einem Vortrag mit anschließender Diskussion all diese Themen aufgreifen. Als Referent steht uns Max Plenert vom Fachforum Drogenpolitik in der GRÜNEN JUGEND zur Verfügung.

25. November, 18 Uhr, DGB-Haus (Kaiserstr. 26 – 30)